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In 4 Schritten zur Wärmepumpe im Burgenland
- Formular ausfüllen – Teilen Sie uns grundlegende Informationen zu Ihrem Gebäude und Ihrem Heizungstausch-Projekt mit – das dauert wenige Minuten.
- Anfrage weiterleiten – Ihre Anfrage wird gemäß DSGVO an geprüfte Installateure für Wärmepumpen im Burgenland weitergeleitet.
- Angebote vergleichen – Sie erhalten bis zu 4 individuelle Angebote von spezialisierten Partnerbetrieben, die Sie in Ruhe vergleichen können.
- Installateur auswählen – Entscheiden Sie sich für die Lösung, die am besten zu Ihrem Haus und Budget passt.
Wärmepumpe im Burgenland: Warum der Umstieg wichtig ist
Das Burgenland verfolgt das Ziel, seine Energieversorgung langfristig klimafreundlicher und unabhängiger zu gestalten. Beim Austausch fossiler Heizsysteme können Wärmepumpen neben Fernwärme, Biomasse und thermischer Sanierung eine wichtige Rolle spielen.
Ob eine Wärmepumpe für ein Gebäude geeignet ist, hängt vom Wärmebedarf, dem Zustand der Heizflächen, der benötigten Vorlauftemperatur, dem verfügbaren Platz und den örtlichen Voraussetzungen ab. Besonders bei Ein- und Zweifamilienhäusern kann sie eine zukunftsfähige Alternative zu Öl oder Gas sein.
Das Land Burgenland unterstützt den Heizungstausch 2026 weiterhin mit einer Sonderförderung. Die Bundesförderung „Kesseltausch 2026“ ist für neue Registrierungen seit Juli 2026 beendet, weil die vorgesehenen Mittel ausgeschöpft wurden. Bereits bestehende Registrierungen und eingereichte Anträge bleiben gültig und werden weiterbearbeitet.
Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?
Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Wärmequelle und geben die Wärme an ein wassergeführtes Heizsystem ab. Sie benötigen keine Tiefenbohrung und sind deshalb für viele Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und geeignete Bestandsgebäude eine praktische Lösung.
Bei der Planung sind der Standort des Außengeräts, Schallschutz, Grundstücksgrenzen sowie die benötigte Vorlauftemperatur besonders wichtig.
Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen die im Erdreich gespeicherte Wärme über Erdsonden oder Flächenkollektoren. Da die Bodentemperatur über das Jahr relativ konstant bleibt, können sie besonders gleichmäßig und effizient arbeiten.
Sie eignen sich vor allem für Neubauten, umfassend sanierte Häuser und Grundstücke mit ausreichend Platz. Erdsonden oder Flächenkollektoren setzen geeignete Bodenverhältnisse voraus; je nach Ausführung können behördliche Genehmigungen erforderlich sein.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser als Wärmequelle. Weil Grundwasser über das Jahr eine relativ gleichbleibende Temperatur hat, können diese Systeme besonders effizient arbeiten.
Voraussetzung sind ausreichende Grundwassermenge und geeignete Wasserqualität. Für die Entnahme und Rückführung des Wassers werden meist zwei Brunnen benötigt; außerdem sind technische Prüfungen und wasserrechtliche Genehmigungen erforderlich.
Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Luft-Wärmepumpen arbeiten ähnlich wie Klimaanlagen: Sie entnehmen der Außenluft Wärme und geben sie direkt an die Raumluft ab. Viele Geräte können sowohl heizen als auch kühlen.
Sie eignen sich besonders für einzelne Räume, Dachgeschosse, Ferienhäuser, kleinere Wohnungen oder als Ergänzung zu einer bestehenden Heizung. Als alleinige Hauptheizung kommen sie vor allem in sehr gut gedämmten Gebäuden mit geringem Wärmebedarf infrage.
Da Luft-Luft-Wärmepumpen in der Regel kein wassergeführtes Heizsystem ersetzen, sind die Fördervoraussetzungen anders als bei Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Vor der Anschaffung sollten die aktuellen Förderbedingungen direkt bei der zuständigen Förderstelle geprüft werden.
Wärmepumpe im Altbau
Auch in älteren Häusern kann eine Wärmepumpe sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht allein das Baujahr, sondern vor allem die Heizlast, die Heizflächen, der Dämmstandard und die benötigte Vorlauftemperatur.
Größere Heizkörper, Fußboden- oder Wandheizungen sowie Sanierungsmaßnahmen können helfen, die Voraussetzungen für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb zu verbessern.
Wärmepumpe Burgenland: Förderung 2026 im Überblick
Landesförderung Burgenland
Das Land Burgenland fördert mit der „Sonderförderaktion Heizungstausch 2026“ den Austausch fossiler Heizsysteme durch hocheffiziente alternative Heizsysteme wie Wärmepumpen.
Die Basisförderung beträgt 30 % der anrechenbaren Kosten, maximal 2.000 €. Haushalte mit einem Netto-Jahreshaushaltseinkommen von höchstens 43.000 € können einen Sozialzuschlag von 500 € beantragen. Für Haushalte, die die Einkommensgrenzen von „Sauber Heizen für Alle“ erfüllen, beträgt die Landesförderung maximal 3.500 €; weitere Zuschläge oder Boni sind in diesem Fall nicht möglich.
Förderbar ist der Heizungstausch in Ein- oder Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern im Eigentum. Die Anlage muss im Jahr 2026 umgesetzt werden. Förderanträge können längstens zwölf Monate nach Rechnungsdatum, spätestens jedoch bis 31. Jänner 2027 eingebracht werden.
Bundesförderung „Kesseltausch 2026“
Die Sanierungsoffensive des Bundes förderte 2026 den Tausch fossiler Heizungen durch Wärmepumpen mit bis zu 7.500 €. Zusätzlich waren Boni für Tiefen- oder Brunnenbohrungen sowie für thermische Solaranlagen möglich. Die Bundesförderung war auf maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten begrenzt.
Die Fördermittel für 2026 sind ausgeschöpft. Neue Registrierungen und Antragstellungen sind nicht mehr möglich. Bereits registrierte oder bereits eingereichte Projekte sind davon nicht betroffen und werden nach den damals geltenden Förderbedingungen weiterbearbeitet.
Auch „Sauber Heizen für Alle 2026“ ist für neue Registrierungen geschlossen. Bereits registrierte einkommensschwache Haushalte können ihr Verfahren innerhalb der vorgesehenen Fristen abschließen.
Förderübersicht Wärmepumpe Burgenland – Stand September 2026
Förderung | Betrag / aktueller Status |
|---|---|
Burgenland Landesförderung – Basisbetrag | 30 % der anrechenbaren Kosten, bis zu 2.000 € |
Burgenland Sozialzuschlag | + 500 € bei Netto-Jahreshaushaltseinkommen bis 43.000 € |
Landesförderung für Haushalte mit „Sauber Heizen für Alle“-Einkommensgrenzen | bis zu 3.500 €; keine weiteren Zuschläge oder Boni |
Bundesförderung Wärmepumpe – Kesseltausch 2026 | bis zu 7.500 €; neue Registrierungen beendet |
Bohr- oder Brunnenbonus | + 5.000 € im ehemaligen Bundesprogramm; für neue Registrierungen nicht verfügbar |
Solarbonus für thermische Solaranlage ab 6 m² | + 2.500 € im ehemaligen Bundesprogramm; für neue Registrierungen nicht verfügbar |
Sauber Heizen für Alle 2026 | neue Registrierungen beendet; bestehende Verfahren werden weiterbearbeitet |
Öko-Sonderausgabenpauschale | 400 € jährlich für fünf Jahre bei erfüllten Voraussetzungen |
Förderdeckelung Bund | maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten; relevant für bereits registrierte Bundesfälle |
Energieberatung im Burgenland
Die Energieberatung Burgenland bietet kostenlose Beratung zu Heizungstausch, Wärmepumpen, Sanierung und Fördermöglichkeiten. Eine Energieberatung hilft unter anderem bei folgenden Fragen:
- Welche Wärmepumpe passt zum Gebäude?
- Können bestehende Heizkörper weiter genutzt werden?
- Sind zusätzliche Dämmmaßnahmen sinnvoll?
- Welche Vorlauftemperatur ist notwendig?
- Welche Förderungen kommen im konkreten Fall infrage?
Gerade bei älteren oder unsanierten Gebäuden schafft eine fachliche Beratung Klarheit, bevor eine Anlage beauftragt wird.
Was kostet eine Wärmepumpe im Burgenland?
Die Kosten einer Wärmepumpe hängen vom Gebäude, dem gewählten System, der vorhandenen Heizungsanlage und dem Installationsaufwand ab.
Luft-Wasser-Wärmepumpen verursachen meist geringere Anfangskosten als Erd- oder Grundwasserlösungen. Bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen können Bohrungen, Brunnen und Genehmigungen den Investitionsaufwand erhöhen.
Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Gesamtpreis. Entscheidend sind auch die richtige Auslegung, die zu erwartende Effizienz, Schallschutz, Montageumfang, Garantie, Wartung und Service.
Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren
Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Strombedarfs einer Wärmepumpe decken. Das kann die laufenden Kosten senken und den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms erhöhen.
Wie wirtschaftlich die Kombination ist, hängt von Anlagengröße, Gebäudenutzung, Stromverbrauch und dem tatsächlichen Wärmebedarf ab. Ein Fachbetrieb kann diese Punkte bei der Planung berücksichtigen.
Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?
Viele Wärmepumpen können im Sommer zur Temperierung oder Kühlung verwendet werden. Besonders gut funktioniert eine sanfte Kühlung häufig mit Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen. Bei Heizkörpern gelten andere Voraussetzungen.
Ein Fachbetrieb kann prüfen, ob eine Kühlfunktion für Ihr Gebäude technisch sinnvoll ist.
Ausblick 2027: Wie geht es bei der Bundesförderung weiter?
Nach dem raschen Ausschöpfen der Mittel für 2026 soll die Sanierungsoffensive des Bundes fortgesetzt werden. Für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen sind ab 2027 bis einschließlich 2031 jährlich bis zu 179 Millionen € vorgesehen.
Damit bleibt der Heizungstausch auch nach 2026 ein fixer Bestandteil der Bundesförderung. Welche Beträge für Wärmepumpen gelten, ob es wieder Boni geben wird, wer antragsberechtigt ist und ab wann eine Registrierung möglich sein wird, ergibt sich mit den neuen Richtlinien.
Sobald die offiziellen Förderbedingungen für 2027 veröffentlicht sind, finden Sie die aktuellen Informationen und Voraussetzungen an dieser Stelle.
Häufige Fragen zur Wärmepumpe im Burgenland
Wie hoch ist die Landesförderung für eine Wärmepumpe?
Die Sonderförderaktion Heizungstausch 2026 des Landes Burgenland fördert 30 % der anrechenbaren Kosten, maximal 2.000 €. Bei einem Netto-Jahreshaushaltseinkommen bis 43.000 € ist ein Sozialzuschlag von 500 € möglich. Für Haushalte mit den Einkommensgrenzen von „Sauber Heizen für Alle“ beträgt die Landesförderung maximal 3.500 €.
Ist die Bundesförderung für Wärmepumpen noch verfügbar?
Nein. Die Mittel der Bundesförderung „Kesseltausch 2026“ sind ausgeschöpft. Neue Registrierungen sind seit Juli 2026 nicht mehr möglich. Bereits registrierte Projekte werden weiterbearbeitet.
Passt eine Wärmepumpe auch zu einem älteren Haus?
Das kann möglich sein. Wichtig sind insbesondere Heizlast, Dämmung, Heizflächen, Vorlauftemperatur und Schallschutz. Eine Prüfung durch einen Fachbetrieb zeigt, ob und welche Anpassungen sinnvoll sind.
Können bestehende Heizkörper weiterverwendet werden?
Ja, wenn sie bei möglichst niedriger Vorlauftemperatur ausreichend Wärme abgeben. Größere Heizkörper oder zusätzliche Sanierungsmaßnahmen können die Effizienz einer Wärmepumpe verbessern.
Warum mehrere Angebote vergleichen?
Die Angebote unterscheiden sich häufig bei Anlagenkonzept, Leistung, Schallschutz, Montage, Garantie, Wartung und Förderunterstützung. Ein Vergleich hilft dabei, eine technisch passende und wirtschaftlich nachvollziehbare Lösung zu wählen.
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